Das patentierte System zur Temperierung von Wand-, Decken- oder Bodenflächen wird vorrangig in Prüfständen zur Untersuchung thermischer Behaglichkeit, Analysen von Luftströmungen sowie Leistungsmessungen von Heiz,- Kühl- und Lüftungssystemen eingesetzt.
Voll- oder teilflächig integrierte Kapillarrohrsystemen an den Deckblechen sorgen für eine homogene Temperaturverteilung auf der Oberfläche der Elemente. Die guten statischen und wärmedämmenden Eigenschaften von Polyurethan-Sandwichelemente bleiben erhalten.
Fallstudie Klimaraum für Combined Energy Lab 2.0
Konzept
Der Klimaraum besitzt einen modularen Aufbau, um unterschiedliche Fragestellungen der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) unter realitätsnahen Bedingungen im wissenschaftlichen Maßstab untersuchen zu können.
Mittels einer aktiven Temperierung der gesamten, zweckmäßig diskretisierten Raumumfassungskonstruktion, einer mechanischen Be- und Entlüftung inkl. Luftkonditionierung ist die Einstellung eines definierten Innenraumklimas möglich.
Aufbau
- modular: Austausch jedes Flächenelements möglich
- Innenraummaße L x B x H: 5 m x 4 m x 2,5 m
- Innenseite: metallisch, magnetisch, weiß
- wasserdurchströmte Elemente
- 73 temperierbare Innenflächen
- Oberflächentemperaturen ϑOF = 10 … 50° C
- Lüftungs- / Klimaanlage zur Raumluftkonditionierung ϕ = 20…90 %, ϑZU = 10…35° C
- Luftvolumenstrom max. 600 m³/h
Untersuchungsmöglichkeiten
- Untersuchungen zur thermischen Behaglichkeit
- Kombination von Gebäude- und Anlagensimulation mit Versuchsraum
- Vermessung von Heiz-, Kühl- sowie Lüftungssystemen
- Analyse von Luftströmungen im Raum
Ein Gemeinschaftsprojekt der Technische Universität Dresden und der ILKAZELL Isoliertechnik GmbH Zwickau. Teil des Combined Energy Lab 2.0 der Technischen Universität Dresden.